Turnverein Romanshorn
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Romanshorner feiern mit ihren Turnern atemlos und bis zum Schluss

An der Bar gab es nicht nur alkoholische Getränke, sondern auch Zeit für tiefgründige Gespräche. (Bild: Christof Lampart)

Am Wochenende feierte der Turnverein Romanshorn sein 150. Vereinsjahr mit zwei grossen Jubiläumspartys auf der Seewiese.

Am späten Samstagabend blickte man in einige ebenso glückliche wie auch geschaffte Gesichter, wenn man das Festzelt auf der Seewiese betrat. Ersteres traf vor allem auf die Besucher zu, die sich zu Schlager-Hits und Evergreens wie «Verdammt ich lieb dich», «Atemlos durch die Nacht» oder «Natürlich!» tanzend im und neben dem Zelt vergnügten.

Die anderen waren die zahlreichen, in Edelweiss-Hemden gewandeten Mitglieder des Turnverein Romanshorn. Ihnen war anzumerken, dass sie zum einen stolz auf das in diesem Jubiläumsjahr Geleistete sind. Zugleich waren sie aber auch froh darüber, dass «wir alles so wie geplant durchführen konnten und die Leute bis zuletzt mit uns feierten», sagte OK-Präsident Ramon Fischer und fasste wohl stellvertretend die Gefühle vieler zusammen.

Je später, desto zahlreicher die Gäste

Klar hätte sowohl am 90er-Jahre-Abend am Freitag als auch an der Schlager-Sause nachts darauf «gerne noch etwas mehr» laufen können, wie OK-Vize und Bauchef Roman Brönnimann betonte, doch «alles in allem sind wir zufrieden, denn uns ist schon klar, dass es zur Sommerzeit am Wochenende rund um den See nun einmal viele Ausgeh-Angebote gibt».

Am Freitag waren es bis zu 300 Gäste. Wie viele es bei der Schlagernacht sein werden, wird sich erst am Sonntag gegen vier Uhr in der Früh zeigen, wenn der letzte Song gelaufen, das letzte Glas geleert und die zahlreichen Füsse müde getanzt sein werden. Denn wie auch an vielen anderen Partys gilt, dass die Gäste zahlreicher, je weiter der Abend, bzw. die Nacht fortschreitet. Während kurz nach 22 Uhr sich das Zelt noch ziemlich leer präsentiert – was allerdings auch daran liegt, dass viele noch bei den milden Temperaturen sich im Aussenbereich tummeln –, füllt sich dieses innerhalb der nächsten Stunde deutlich.

«Das sind doch Emotionen pur»

Und DJ Dombi weiss nun auch, für wen er gerade seine «Scheiben» auflegt, geht doch nun je länger, je mehr die Post auf der Wiese ab. Das Publikum ist altersmässig durchmischt, wobei die Jungen zahlenmässig dominieren. «Ich liebe den Schlager – und zwar nicht nur, weil Helene Fischer einfach verdammt heiss aussieht; das sind doch einfach Emotionen pur», bekennt denn auch der Einheimische Max Müller. Und Uschi König fand für ein paar ausgelassene Stunden den Weg aus Konstanz in den Oberthurgau. «Eine hier wohnende Freundin schlug mir vor, hierherzugehen. Und jetzt feiern wir hier; schliesslich gilt es ja auf einen 150. Geburtstag anzustossen!», lächelt die Dame.