Turnverein Romanshorn
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Der TV Romanshorn während und nach dem Lockdown

Wie alle Sportlerinnen und Sportler sassen auch die Turnerinnen und Turner des TV Romanshorn während Wochen ohne Trainings und Wettkämpfe zu Hause. Präsident Joel Roth hatte in dieser schwierigen Zeit stets über den TV-Chat Kontakt zu den Mitgliedern, erkundigte sich über ihr Befinden und gab regelmässige Updates bezüglich der Pandemie.

Das erste «Training» nach dem Lockdown fand dann im Romanshorner Wald statt, denn auch für die folgenden Wochen blieben die Turnhallen noch verschlossen. Verdankenswerterweise stellte ein Fitnesscenter seine Räume zur Verfügung, sodass dort mit gebührendem Abstand trainiert werden konnte.
Seit den Sommerferien findet nun wieder fast «normaler» Trainingsbetrieb statt. Joel Roth zeigt sich hoch erfreut über die gut besuchten Turnstunden. In der Sporthalle Kantonsschule sind wieder jeden Freitag ca. 25 bis 30 Turnerinnen und Turner anwesend, das sind sogar einige neue Mitglieder mehr als vor dem Lockdown. Das zeigt auch, wie gross die Motivation ist, wieder gemeinsam mit Kameraden zu trainieren und zusammen zu sein. Noch grösser wäre diese Motivation natürlich, wenn man bald wieder einmal an Wettkämpfen, Turnfesten oder Spieltagen teilnehmen könnte.

Kontakt per Mail
Bevor jeweils die aktiven Turnerinnen und Turner ihr Training beginnen, bevölkern zurzeit rund 70 Kinder und Jugendliche die Dreifach-Turnhalle; seit den Sommerferien darf auch die Jugendriege wieder trainieren. Aufgeteilt werden die Nachwuchsturner in eine allgemeine Riege, und rund 20 trainieren jeweils speziell das Geräteturnen, dies dann zusätzlich auch noch am Dienstagabend. Hauptleiterin Ramona Scherz ist sehr zufrieden, dass alles wieder gut angelaufen ist. Während des Lockdowns hatte sie immer per Mail Kontakt zu den Jungturnern (oder den Eltern). Die jungen Geräteturner/innen wurden zudem jede Woche mit einem Trainingsplan versorgt mit Übungen, die sie zu Hause machen konnten. Auch bei den Jungen ist also die Motivation sehr gross, hier wäre es allerdings fast noch wichtiger, wenn man ihnen sagen könnte, für was zum Beispiel eine Bodenturn-Vorführung trainiert wird, meint Geräteleiterin Rahel Fischer.

Schutzkonzept problemlos umsetzen
Kein Problem ist in der Kantonsschule das Umsetzen des 8-seitigen Schutzkonzeptes der Romanshorner Turnvereine; es hat drei grosse Hallen und grosse, breite Gänge und viele Garderoben. Eher schwieriger ist es für den Frauen- und den Männerturnverein, die in der kleinen Reckholdernhalle trainieren.

Suche nach geeigneter Örtlichkeit
Alle Vereinsverantwortlichen hoffen, dass der Turnsport bald wieder in der Öffentlich-keit gezeigt werden kann. Laut Joel Roth wäre eigentlich im März 2021 wieder eine Romanshorner Turnschau geplant. Ob diese allerdings stattfinden kann, ist zurzeit noch fraglich. Man ist auf der Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit, da es in Romanshorn leider keinen Saal und keine Halle gibt, wo ein solcher Event mit den jetzigen Schutzmassnahmen durchgeführt werden kann.